MARK ANDY Ein äußerst erfolgreiches Jahr mit der ersten Digital Series HD hat den spanischen Etikettenhersteller Mirmar SA, Moncada (Valencia), dazu bewogen, eine zweite Maschine von Mark Andy anzuschaffen, um die Produktionsflexibilität zu erhöhen und Kapazitäten auf seinen Flexodruckmaschinen freizusetzen.
Das familiengeführte Unternehmen Mirmar, ein langjähriger Mark-Andy-Anwender, erkannte schnell die Vorteile einer Hybridmaschine und installierte 2023 seine erste 430-mm-Digital-Series-HD-Maschine. Mit sechs hochmodernen Flexodruckmaschinen der Mark Andy Performance Series am Hauptsitz in Valencia suchte Unternehmenschef Jaime Mir Pastor nach der besten Möglichkeit, seine Produktionskapazitäten zu diversifizieren.
»Unsere Mark Andy-Flexodruckmaschinen sind sehr effizient und schnell einzurichten, aber auf dem heutigen Markt mit sinkenden Auflagen und einer steigenden Anzahl von Artikelnummern mussten wir eine bessere Lösung für unsere Klein- bis Mittelauflagen finden. Das Konzept der Single-Pass-Produktion sprach uns mehr an als der Digitaldruck mit Offline-Weiterverarbeitung, und die Kompatibilität der DSHD mit unseren bestehenden Anlagen sowie die Vertrautheit unserer Bediener mit den Flexodruckwerken machten die Entscheidung für die Mark-Andy-Druckmaschine recht einfach«, erklärte er.
Die zweite Druckmaschine, deren Spezifikationen denen der ersten DSHD bei Mirmar ähneln, verfügt über eine Siebenfarben-UV-Inkjet-Einheit (CMYK + OVW) mit zwei Flexodruckstationen auf beiden Seiten für Sonderfarben, Folienkalttransfer oder Lack und ist mit Bahnwendestangen für Delaminierung/Re-Laminierung sowie einem Bahntranslator (Gizmo) ausgestattet, um Abzieh- und Wiederverschlussarbeiten zu ermöglichen. Mit einer Druckauflösung von 1200 dpi bei 73 m/min ist die DSHD ideal für das wachsende Volumen an Kleinserienaufträgen bei Mirmar.
»Die erste DSHD bewältigte im ersten Jahr 35% unserer Aufträge – diese Zahl ist auf 50% gestiegen, seit beide Maschinen voll im Einsatz sind. Obwohl dies weniger als 20% unseres Gesamtvolumens ausmacht, werden dadurch erhebliche Kapazitäten unserer Flexodruckmaschinen freigesetzt, die wir für Aufträge mit höheren Auflagen benötigen, und wir werden für unsere Kunden preislich deutlich wettbewerbsfähiger.« Da sich die Rüstzeiten auf den Hybridmaschinen auf 20 Minuten oder weniger verkürzt haben, kann Mirmar nun mehr als doppelt so viele Aufträge pro Stunde bearbeiten als zuvor ausschließlich mit Flexodruck, und die beiden Hybridmaschinen liefern jährlich rund 5 Mio. Laufmeter Etiketten – mit noch ungenutzten Kapazitätsreserven.
Der Schlüssel zur Leistungsmaximierung der Hybridmaschine liegt in der Qualität der Druckvorstufe, da am Digitalmodul selbst kaum Spielraum für Anpassungen besteht. Als reines Flexodruckunternehmen hatte Mirmar die Druckvorstufe früher ausgelagert – mittlerweile beschäftigt das Unternehmen zwei Vollzeitmitarbeiter im eigenen Haus, die gut ausgelastet sind. »Der Ausbau unserer digitalen Kapazitäten passt gut zu dem anhaltenden Problem, qualifizierte Flexodruckmaschinenbediener zu finden. Deshalb haben wir schon immer eigene Schulungen im Haus durchgeführt und können uns über eine gute Mitarbeiterbindung freuen, da wir im Zweischichtbetrieb arbeiten, jedoch nur an fünf Tagen pro Woche, sodass unsere Mitarbeiter eine gute Work-Life-Balance genießen«, sagte Jaime Mir Pastor.
Er fügte hinzu, dass die Schulungen und der Kundendienst von Mark Andy so gut waren, dass beide Druckmaschinen weniger als eine Woche nach der Installation bereits in der vollen Serienproduktion liefen. »Wenn man in neue Technologie investiert, die ein Umdenken im Geschäftsmodell erfordert, braucht man gute und enge Unterstützung, und ich bin dem gesamten Mark-Andy-Team dankbar für die Beratung, die es uns gegeben hat und weiterhin gibt – wir haben schon immer eine enge Zusammenarbeit gepflegt, und das hat beiden Unternehmen Erfolg gebracht.« (Bildquelle: Mark Andy)
〉 www.markandy.com
〉 www.mirmar.org

























