DURST GROUP Nach Übernahme einer Mehrheitsbeteiligung an der Triple C Labs GmbH, Saarbrücken/D – dem Unternehmen hinter CoCoCo Platform – wird diese weiterhin als eigenständiges Unternehmen unter ihrer bestehenden Marke, Führung und mit ihren bestehenden Kundenverpflichtungen agieren und OEMs, Softwareanbietern und Kunden aus der Druckproduktion von Drittanbietern weiterhin uneingeschränkt offen stehen.
Die Transaktion stellt eine gezielte Stärkung von Kyveris dar, dem Industrie-Software- und KI-Stack der Durst Group für die vernetzte Druckproduktion. Kyveris liefert die Intelligenz in den Bereichen Physik, Farbe und Orchestrierung, die installierte Druckmaschinen in datengesteuerte Produktionsumgebungen verwandelt. CoCoCo Platform steuert die horizontale Integrationsschicht bei, die das Bild vervollständigt: eine JDF- und JMF-basierte Datenstruktur, die Druckmaschinen, Vorstufensysteme und Fertigungssoftware verschiedener Hersteller zu einem einheitlichen, KI-fähigen Produktionsgraphen verbindet.
Gemeinsam schließen Kyveris und CoCoCo Platform die Lücke zwischen dem, was eine Maschine tut, und dem, was in der Produktion bekannt ist. Physik trifft auf Arbeitsablauf. Farbe trifft auf Kontext. Daten werden zu Entscheidungen.
Daten als Grundbaustein, nicht die Anwendung
Der Kern von CoCoCo ist ein typisiertes, ereignisgesteuertes Datenmodell mit standardisierten Entitäten. Druckmaschinen, Vorstufensysteme und Fertigungssoftware einigen sich in Echtzeit darauf, was ein Auftrag, ein Produkt oder eine Ressource ist. Alles oberhalb dieser Ebene – von Dashboards über Automatisierung bis hin zu agentenbasierter KI – ist ein nachgelagerter Nutzer derselben Live-Struktur. Es ist eine technische Entscheidung mit strategischen Konsequenzen: Moderne KI-Systeme können einen Druckvorgang mit derselben Zuverlässigkeit analysieren wie Code oder Text.
Unabhängigkeit durch Design, Offenheit aus Tradition
Die CoCoCo-Plattform bleibt herstellerneutral und steht der gesamten Druckindustrie offen. In der Tradition offener Standards, die diese Branche geprägt haben, steht CoCoCo weiterhin Drittanbietern zur Verfügung, darunter auch konkurrierenden OEMs und Softwarepartnern. Diese werden indirekt von der beschleunigten Entwicklung profitieren, die die Mehrheitsbeteiligung der Durst Group nun ermöglicht. Schnellere Releases. Umfassendere Integrationen. Tiefgreifendere Datenmodelle. Ein stärkeres offenes Ökosystem, kein kleineres.
Christoph Gamper, CEO und Miteigentümer der Durst Group, sagte: »Die richtige Antwort auf komplexe Produktionslandschaften sind selten mehr Maschinen. Es ist vielmehr mehr Klarheit über die bereits laufenden Maschinen. CoCoCo hat genau das geschaffen: eine gemeinsame Datensprache, die Druckmaschinen, Prepress-Systeme und Fertigungssoftware tatsächlich gemeinsam nutzen können. Dashboards, Automatisierung und KI-Assistenten sind allesamt nachgelagerte Fragen. Wenn das Datenmodell stimmt, folgt der Rest von selbst. Wir bündeln unsere Kräfte, um die Roadmap zu beschleunigen. Und wir halten die CoCoCo-Plattform offen, denn eine Datenstruktur, die nicht offen ist, ist keine Struktur. Sie ist ein Zaun.« (Bildquelle: Durst Group)
〉 www.durst-group.com
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