MARTIN AUTOMATIC Mit sechs Produktionsstandorten in Nordeuropa ist Nordvalls Etikett AB einer der führenden Etikettenhersteller Skandinaviens. Um die Produktionseffizienz zu steigern, hat sich das Unternehmen konsequent für Nonstop-Automatisierung von Martin Automatic an seinen Druckmaschinen entschieden.
Nordvalls wurde 1907 von Victor Hugo Olsson gegründet und beschäftigt heute mehr als 350 Mitarbeiter an den schwedischen Produktionsstandorten in Sjöbo, Bjuv und Mölnlycke, sowie in Trondheim in Norwegen. Zu Nordvalls, seit 2017 Teil der deutschen Possehl-Gruppe, gehören außerdem Watermill Press in Bradford/GB und Kölle Etiketten in Esslingen/D. Insgesamt erzielen die Nordvalls-Werke einen Umsatz von über EUR 300 Mio. pro Jahr und liefern Etiketten für die Lebensmittel- und Getränkeindustrie, Pharmazie, Tabak und die Brachen E-Commerce, Chemie, Kosmetik und Logistik.
Laut Patrik Jenemark, CEO der Gruppe, ging es bei der Entscheidung für die Ausstattung der Druckmaschinen der Nordvalls Gruppe mit Martin Automatic-Technologie nicht um Produktions-Geschwindigkeit. »Was wir vor allem schätzen ist die zuverlässige Effizienz, die das Martin Equipment in unsere Produktion bringt. Da wir die Druckmaschinen nonstop laufen lassen können, produzieren wir mehr pro Schicht, gewährleisten gleichbleibend höhere Qualität und reduzieren die Makulatur erheblich.«

Nordvalls hat in den vergangenen zehn Jahren insgesamt sechs Martin MBS Nonstop-Abwickler installiert, die für ihre einfache Konstruktion gelobt werden. Die Anlagen laufen innerhalb der Gruppe an einer Vielzahl von Schmalbahn-Flexodruckmaschinen von Mark Andy und Gallus, sowie an ABG Omega Stanzlinien. »Sie liefern uns immer eine perfekte Klebestelle, was die Maschinenlaufzeit verbessert und die Arbeitsbelastung der Maschinenführer reduziert. Und weil wir die Anlage nicht für manuelle Rollenwechsel anhalten und anschließend die Geschwindigkeit wieder hochfahren müssen, erzielen wir eine gleichmäßigere Qualität.«
Heutzutage verändert sich der Markt für bedruckte Verpackungen ständig, weshalb Nordvalls bestrebt ist, der Nachfrage und dem Trend zur digitalen Produktion immer einen Schritt voraus zu sein. Was das Unternehmen als »Nordvalls 2.0« bezeichnet, zeigt sich in der jüngsten Installation eines Martin MBS Rollenwechslers an einer ABG-Omega-Linie. Die niedrige Produktionsgeschwindigkeit der Omega-Anlage verursachte einen Engpass, der mit dem Martin MBS beseitigt werden konnte.
»Wir sehen vier klare Trends in unserer Branche: Personalisierung/Individualisierung, Nischenmarken, Nachhaltigkeit und Einhaltung von gesetzlichen Vorschriften – und unsere Investitionsstrategie ist darauf ausgerichtet, all diese Anforderungen in Zukunft zu erfüllen«, sagte Patrik Jenemark. Sein Plan ist es, die lange Tradition von handwerklicher Kompetenz und Erfahrung mit den neuesten technologischen Möglichkeiten zu verbinden, um Kunden beim Ausbau ihres Geschäfts zu unterstützen. »Ein Etikett ist so viel mehr als reine Dekoration und Produktkennzeichnung und die Anforderungen werden weiter steigen, daher ist es entscheidend, dass wir auf alle reagieren können.«
Chris Chappel, Vertriebsleiter bei Martin Automatic, erklärte: »Da der Druck auf die Verarbeiter wächst, Produkte von höchster Qualität mit kürzeren Lieferzeiten zu liefern, gilt: Je stärker der Produktionsprozess automatisiert werden kann, desto besser. Unsere Beziehung zu Nordvalls reicht viele Jahre zurück, und der Grund, warum sie weiterhin so gut funktioniert, liegt in der schlichten Effizienz des MBS-Rolllenwechslers und dem schnellen Return on Investment, den er bietet.«
Bei Nordvalls steht, wie heutzutage bei den meisten Verpackungsherstellern, Nachhaltigkeit im Mittelpunkt dessen, was und wie getan wird. Das Unternehmen ist sich bewusst, dass seine ökologischen, finanziellen und sozialen Belange untrennbar miteinander verbunden sind. »Nachhaltigkeit, die Bestand hat, bringt Ergebnisse. Wir setzen uns dafür ein, dass künftige Generationen ihre Bedürfnisse befriedigen können. Nachhaltige Lösungen sind überlebenswichtig, sowohl im Leben als auch in der Wirtschaft, und wir arbeiten hart daran, ein möglichst breites Sortiment an umweltfreundlichen und klimabewussten Materialien anzubieten«, so Patrik Jenemark. (Bildquelle: Martin Automatic)
〉 www.martinautomatic.com
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