ORAFOL Was braucht es, um jedes Jahr etwa 1300 to CO2 einzusparen? Nicht immer neue Ausrüstung oder größere Änderungen. Manchmal kann der größte Einfluss durch die Veränderung nur eines Rohmaterials entstehen.
Zusammen mit Henkel wechselt Orafol ausgewählte Klebstoffe auf biobasiertes Ethylacetat. Das Bemerkenswerte: Für Kunden und in der Verarbeitung ändert sich praktisch nichts – aber was den CO2-Fußabdruck betrifft, ist der Unterschied erheblich.
Ein Stoff mit wichtiger Aufgabe
Ethylacetat steckt in lösemittelhaltigen Klebstoffen – genauer in lösemittelbasierten Acrylatklebstoffen, wie sie für Haftklebstoffe auf Folien, Klebebändern und Etiketten verwendet werden. Das Lösemittel bringt die festen Klebstoffbestandteile in eine verarbeitbare, flüssige Form, damit sie sich gleichmäßig auf das Trägermaterial auftragen lassen. Nach dem Beschichten verdampft das Ethylacetat wieder vollständig – im fertigen Produkt bleibt davon nichts zurück.
Genau darin liegt jedoch auch der Hebel für die Klimabilanz. Die verdampften Lösemittel wandern zum Heizen nämlich in die Trockenanlage. Stammt das Ethylacetat aus fossilen Rohstoffen, entstehen dabei CO2-Emissionen. Weil Ethylacetat einen wesentlichen Anteil der Klebstoffformulierung ausmacht, hat seine Herkunft einen entsprechend großen Einfluss auf die Klimabilanz. (Bildquelle: Orafol)
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