UPM SPECIALTY MATERIALS Zusammen mit Michelman und Bobst wurden gemeinsam zwei validierte Verpackungskonzepte auf Papierbasis für Marken entwickelt, die den EU-Verpackungsvorschriften, einschließlich der Richtlinie über Einwegkunststoffe (Single-Use Plastics Directive SUPD), gerecht werden.
Durch die Kombination von faserbasierten Materialien, biobasierten Beschichtungen und Fachwissen im Bereich Beschichtungsanlagen haben die drei Unternehmen einsatzbereite Strukturen entwickelt, die eine hohe Barrierewirkung und Heißsiegelfähigkeit über einen breiten Siegelfensterbereich bieten.
»Die Erfüllung strenger Anforderungen erfordert skalierbare Lösungen. Unsere Basispapiere wurden entwickelt, um die gemeinsame Produktentwicklung zu unterstützen und unnötige Komplexität zu reduzieren. Durch die Kombination mit der richtigen Chemie können Partner schneller zu zweckmäßigen Verpackungsoptionen gelangen«, sagte Mika Uusikartano, Senior Manager, Product Portfolio Management, UPM Specialty Materials.
Die Konzepte kombinieren die Verpackungspapiere von UPM mit der biobasierten Beschichtung von Michelman und dem Anwendungs-Know-how von Bobst, um funktionale Leistung zu bieten und gleichzeitig die Recyclingfähigkeit und, wo relevant, die Kompostierbarkeit in ausgewählten Anwendungen zu unterstützen.
»Es gibt eine wachsende Marktnachfrage nach SUPD-konformen Verpackungsprodukten. Gleichzeitig muss die Barrierewirkung derjenigen bestehender Produkte entsprechen, und die vorgeschlagenen Materialien müssen vollständig mit aktuellen Verpackungslinien kompatibel sein, ohne dass größere Anlagenanpassungen erforderlich sind«, sagte Iulia Mihai, Senior Scientist bei Michelman.
Aus Sicht der Umsetzung berücksichtigt die Zusammenarbeit Prozessanforderungen und Verarbeitbarkeit, um eine effiziente industrielle Produktion zu unterstützen.
»Wenn Materialien und Anwendungsparameter gemeinsam entwickelt werden, können Verpackungshersteller neue Materialien leichter implementieren und gleichzeitig eine stabile Leistung und Produktionseffizienz erzielen«, kommentierte Luca Nespolo, Leiter des Kompetenzzentrums bei Bobst.
Die Zusammenarbeit präsentiert zwei Konzepte. Das erste Konzept unterstützt SUPD-konforme Papierverpackungen für Anwendungen wie Teebeutel, Haferflocken- und Zuckerstick-Packungen und beinhaltet biobasierte Beschichtungen, die wirksame Feuchtigkeits- und Mineralölbarrieren sowie eine gute Heißsiegelfähigkeit bieten. Tütchen und Umhüllungen gehören zu den Produktkategorien, die in den Geltungsbereich der SUPD der EU fallen, deren Ziel es ist, die Umweltauswirkungen bestimmter Einweg-Kunststoffprodukte zu verringern.
Das zweite Konzept ist für Anwendungen konzipiert, die eine verbesserte Sauerstoffbarriere erfordern, wie beispielsweise Einzelverpackungen für Kekse und Schokolade, und ermöglicht gleichzeitig geringere Beschichtungsgewichte und eine verbesserte Materialeffizienz. (Bildquelle: UPM Specialty Materials)
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