IST METZ Das modulare swap4cure-System vereint UV-, LED-UV- und thermische Aushärtung auf einer einzigen Plattform und ermöglicht so einen schnellen Wechsel zwischen den Technologien. Ergänzt durch LEDcure NX, SMARTcure und die Aussicht auf FREEcure hilft swap4cure Maschinenherstellern und Druckereien dabei, ihre Systeme flexibel, energieeffizient und zukunftssicher zu gestalten.
Moderne Etikettendruckmaschinen müssen heute eine Vielzahl von Druckverfahren, Farbchemien und Produktionsanforderungen zuverlässig bewältigen. Eine einzige Härtungstechnologie reicht dafür zunehmend nicht mehr aus. Gefragt sind modulare Druckmaschinenkonzepte, die sich an wechselnde Anwendungen anpassen lassen und gleichzeitig maximale Produktivität, Prozesssicherheit und Wirtschaftlichkeit gewährleisten.
Mit swap4cure stellt IST eine Plattform vor, die genau diese Anforderungen erfüllt. Das modulare System ermöglicht es Anwendern, problemlos zwischen konventioneller UV-Härtung, LED-UV und thermischer Trocknung mittels Infrarot und Heißluft zu wechseln. Je nach Druckauftrag können Anwender entscheiden, welche Technologie am besten geeignet ist – ohne sich dauerhaft auf ein einziges Härtungsverfahren festlegen zu müssen.
Neben der technologischen Flexibilität stand bei der Entwicklung vor allem die Maschinenverfügbarkeit im Vordergrund. Modulare Schnellwechselsysteme reduzieren Wartungszeiten und vereinfachen die Instandhaltung erheblich. Gleichzeitig sorgen langlebige UV-Lampen, hocheffiziente Reflektortechnologie und robuste Systemkomponenten für eine gleichbleibend hohe Leistung und niedrige Betriebskosten.
Auch die Energieeffizienz wird zu einem entscheidenden Wettbewerbsfaktor für moderne Druckmaschinen. Die neueste LED-Generation von IST verbindet hohe optische Leistung mit einem Wirkungsgrad von 50% und ermöglicht eine bedarfsgerechte Leistungssteuerung. Ergänzt wird dies durch SMARTcure, ein KI-gestütztes Assistenzsystem, das Produktionsdaten analysiert und für jeden Druckauftrag die optimale UV-Dosis ermittelt. Dadurch wird nur die tatsächlich benötigte Energie verbraucht, während gleichzeitig die Prozessstabilität und Reproduzierbarkeit verbessert werden.
Mit Blick auf zukünftige Entwicklungen ebnet swap4cure zudem den Weg für FREEcure, eine neue Generation der UV-Härtung. Durch den gezielten Einsatz hochenergetischer UVC-Strahlung wird es künftig möglich sein, fotoinitiatorfreie UV-Systeme zu unterstützen und neue Möglichkeiten zu schaffen, insbesondere für Anwendungen in der Lebensmittel- und Verpackungsindustrie.
Für Maschinenhersteller bedeutet dieser plattformbasierte Ansatz eine höhere Zukunftssicherheit für ihre Anlagen. Neue Druckfarben- und Lackiersysteme, sich ändernde gesetzliche Anforderungen oder zukünftige Härtungstechnologien lassen sich integrieren, ohne dass das gesamte Maschinenkonzept neu konzipiert werden muss. (Grafik: IST Metz)
























