Bobst

 

BOBST     Ein Zusammenspiel aus anhaltenden geopolitischen Spannungen im Nahen Osten, der Unsicherheit über die US-Handel- und Zollpolitik sowie dem anhaltenden Inflationsdruck hat den Ausblick für unsere Kunden verringert. Infolgedessen werden die Investitionszyklen länger, was sich direkt auf die Auftragseingänge im 1. Halbjahr auswirkt.

Die Auftragseingänge in den ersten sechs Monaten des Jahres 2026 lagen um 11% unter dem Niveau des Jahres 2025. Der Umsatz lag bei CHF 590 Mio. (–12%, 2025: CHF 667 Mio.). Das Betriebsergebnis (EBIT) belief sich auf CHF –25 Mio. (2025: CHF 5 Mio.) was hauptsächlich auf das geringere Volumen zurückzuführen ist, das teilweise durch niedrigere Fixkosten ausgeglichen wurde. Das Nettoergebnis erreichte CHF –33 Mio. (2025: CHF –3 Mio.). Die Nettoverschuldung betrug CHF 242 Mio. gegenüber CHF 154 Mio. zu Jahresbeginn. Der Auftragsbestand lag Ende Juni um 13% unter dem des Vorjahres und um 11% über dem Stand von Ende 2025.

Die Gruppe erwartet ein stärkeres 2. Halbjahr, jedoch könnte eine Reihe von Unsicherheiten weiterhin den Auftragseingang und folglich die Jahresergebnisse belasten. Insbesondere ist ein stabileres und vorhersehbareres geopolitisches Umfeld unerlässlich, um das Vertrauen der Verbraucher und Kunden wiederherzustellen und Investitionsentscheidungen zu stützen.

Die Gruppe erwartet, dass der Umsatz und die Ergebnisse für das Gesamtjahr 2026 im Vergleich zum Vorjahr niedriger ausfallen werden. (Bildquelle: Bobst)

www.bobst.com

 

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