GSE DISPENSING Der niederländische Dosier- und Softwarespezialist hat einen flexiblen Integrationsansatz entwickelt, der es seiner Software »GSE Ink Manager« ermöglicht, sich mit den vielfältigen ERP-Systemen zu verbinden, die von brasilianischen Verpackungsherstellern genutzt werden – darunter lokal entwickelte und firmeneigene Plattformen, die speziell auf die komplexen steuerlichen Anforderungen des Landes zugeschnitten sind.
Während einige Verarbeiter globale Plattformen wie SAP nutzen, setzen viele brasilianische Verpackungsunternehmen auf maßgeschneiderte Systeme, die praktische Integrationsherausforderungen für spezialisierte Produktionssoftware darstellen. Um dem zu begegnen, entwickelte GSE ein Standardprotokoll mit drei vordefinierten Formaten, aus denen die passende Schnittstelle und der passende Workflow konfiguriert werden können. Das Ergebnis ist das Modul »GSE MIS Connect«, das als optionale Komponente innerhalb der GSE Ink Manager-Software-Suite verfügbar ist.
»Für viele Verarbeiter wird die Farb-Logistik nach wie vor in erster Linie als Dosierfunktion betrachtet«, sagte Maarten Hummelen, Marketingdirektor bei GSE. »Doch in der heutigen, auf schnelle Reaktionszeiten ausgerichteten Fertigungsumgebung haben Farbdaten eine weitaus strategischere Bedeutung erlangt. Echtzeit-Einblicke in den Farbverbrauch, Lagerbestände, Rezepturanpassungen, Druckrückläufer und Auftragskalkulationen können Kaufentscheidungen, Nachhaltigkeitsberichterstattung, die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften und die langfristige Planung beeinflussen.«
Im Flexo- und Tiefdruck, wo Sonderfarben einen nichtlinearen Weg durch die Produktion nehmen, während Grundfarben gemischt, verbraucht und wieder in den Bestand zurückgeführt werden, reichen herkömmliche ERP-Systeme allein oft nicht aus, um die Farbe über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg zu verfolgen. Mehrere Installationen in Brasilien erforderten eine enge Zusammenarbeit zwischen den IT-Teams der Verarbeiter und den GSE-Spezialisten in den Niederlanden, um Datenstrukturen abzustimmen, die manuelle Produktionsverfolgung in digitale Arbeitsabläufe zu integrieren und zuverlässige Kommunikationsprotokolle zu etablieren.
Bei einigen Projekten stellte GSE eigenständige Versionen der Software bereit, während die Kunden auf integrierte Hardware warteten, sodass sich die Bediener vor der vollständigen Implementierung mit den digitalen Arbeitsabläufen vertraut machen konnten.
»Wenn die Farbmanagement-Software in ERP-Systeme integriert wird, erhalten Verarbeiter Echtzeit-Einblicke, die die Betriebssteuerung, die Nachhaltigkeitsberichterstattung und die Kostentransparenz stärken«, fügte Hummelen hinzu. (Grafik: GSE Dispsensing)

























