CEFLEX Ein neuer Bericht kommt zu dem Ergebnis, dass bis 2030 rund 2,5 Mio. to Post-Consumer-Rezyklat aus flexiblen Verpackungen benötigt werden, um die Recyclingvorgaben der EU-Verpackungs- und Verpackungsabfallverordnung (PPWR) zu erfüllen. Bis 2035 wird der Bedarf auf schätzungsweise 5,9 Mio. to steigen, wenn eine Recyclingquote von 55% für alle Kunststoffverpackungen in Kraft tritt.
Der Bericht »Sekundäre Anwendungen für Recyclingmaterial: Wichtige Erkenntnisse für flexible Verpackungen« vom 18. Juni 2026 kommt zu dem Schluss, dass zur Erreichung der PPWR-Vorgaben jährlich zusätzlich 440.000 to Rezyklat von flexible Verpackungen aus Post-Consumer-Abfällen zwischen 2025 und 2035 benötigt werden. Dieses Rezyklat umfasst recyceltes Polyethylen, Polypropylen und Polyolefin-Mischungen.
CEFLEX identifiziert ein breiteres Spektrum an Sekundärmärkten, darunter Baufolien, Müllsäcke, Transportverpackungen und Gartenbauprodukte, die Recyclingmaterial über Verpackungsanwendungen hinaus aufnehmen könnten. Unter Einbeziehung dieser Märkte steigt der potenzielle Gesamtbedarf an Post-Consumer-Rezyklat bis 2030 auf rund 4,3 Mio. to. Die Organisation geht davon aus, dass Verpackungen allein nicht das gesamte Recyclingmaterial aufnehmen können, das für höhere Recyclingquoten benötigt wird.
»Die Erreichung der Recyclinganteilsziele hängt nicht nur von der Steigerung der Recyclingmenge ab. Es kommt darauf an, ob dieses Material in der richtigen Qualität und in ausreichendem Umfang in realen Anwendungen eingesetzt werden kann«, so Arne Jost, Leiter der Abteilung für externe Angelegenheiten bei CEFLEX. »Diese Arbeit hilft dabei, diese Märkte und ihre praktischen Anforderungen zu identifizieren.« (Bildquelle: CEFLEX)
























