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PERET     Insbesondere bei der Verwendung der Flat-Top-Technologie auf Flexodruckplatten beträgt der kleinstmögliche Punkt oft 20 µm oder mehr, was bedeutet, dass Gradienten, die sich Null annähern, an ihre Grenzen stoßen. Im Flexodruck bietet die Hybridrasterung die Möglichkeit, diese Einschränkung zu überwinden und trotz relativ großer Einzelpunkte feinste Gradienten zu drucken.

Aber welcher Punktanteil ist bei der Hybridrasterung auf der Platte? Bei einem regulären Raster (AM) lässt sich der Punktanteil einfach als Punktfläche geteilt durch die Rasterzelle berechnen. Alle Rasterzellen haben die gleiche Größe, sind in der Regel quadratisch und werden durch die Rasterweite in LPI definiert.

Bei der Hybridrasterung, bei der sich das Raster allmählich zu einem FM-Raster verändert, entspricht jede einzelne Punktfläche einer eigenen, in der Regel geometrisch unregelmäßigen Zelle mit einer einzigartigen Größe. Das bedeutet, dass für jeden einzelnen Punkt die entsprechende Zelle bestimmt und deren Größe gemessen werden muss.

In der neuen Softwareversion von Flex4Pro wurde dieses Problem angegangen und eine automatische – manchmal auch halbautomatische – Lösung für den Anwender entwickelt. Die Steuerung von Gradienten in Richtung Null auf Flexodruckplatten mit Hybridrasterung ist somit keine unlösbare Aufgabe mehr. (Bildquelle: Peret)

www.peret.it

 

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