Gallus Group,

 

Die Kluft zwischen Druckinnovation und Produktionsrealität überbrücken. Ein Gespräch mit Dario Urbinati, CEO der Gallus-Gruppe.

 

Das Jahr 2026 ist bereits in vollem Gange und wir sind mitten im 2. Quartal. Wie würden Sie die allgemeine Stimmung auf dem Etiketten- und Verpackungsmarkt beschreiben? Worauf legen die Kunden derzeit besonderen Wert?
Seit Anfang 2025 nimmt der Einsatz von Hybriddruckverfahren kontinuierlich zu. Der digitale Inkjetdruck fügt sich mittlerweile nahtlos in herkömmliche Prozesse wie Lackieren, Folienprägung und Stanzen ein. Nachdem mehrere Jahre lang mit Zurückhaltung investiert wurde und Offline-Konfigurationen im Vordergrund standen, bewegt sich der Markt nun eindeutig in Richtung Inline-Produktion und Single-Pass-Druck. Inkjet hat mittlerweile einen Reifegrad erreicht, bei dem Zuverlässigkeit, Geschwindigkeit und Kosteneffizienz eine vollständig integrierte End-to-End-Produktion ermöglichen. Das Ergebnis: minimaler Ausschuss, weniger Arbeitsschritte und gesicherte Gewinnmargen.

Das ist nicht nur ein Technologiewandel – es ist ein Strategiewechsel. Verarbeiter wollen mit ihren Investitionen in Hybrid-Technologie nicht nur kleine Auflagen drucken, sondern auch zunehmend komplexe Anwendungen mit einem höheren Mehrwert realisieren, z.B. veredelte High-End-Etiketten. Gleichzeitig sorgen immer komplexer werdende SKUs, der Wunsch nach schnelleren Durchlaufzeiten und der Druck auf die Gesamtbetriebskosten dafür, dass der Bedarf an flexiblen, skalierbaren Produktionsplattformen weiter zunimmt. Im Jahr 2026 ist Hybriddruck längst keine Nischenlösung mehr, die die Lücke zwischen Flexo- und Digitaldruck überbrückt – er ist vielmehr zu einem Vorbild für ein intelligenteres und widerstandsfähigeres Produktionsmodell geworden.

Wenn Sie auf das Jahr 2025 zurückblicken: Was hat sich am meisten verändert – auf dem Markt und bei Gallus – und welche Meilensteine sind besonders hervorzuheben?
Wie bereits erwähnt, bestand die bedeutendste Veränderung darin, dass sich digitale und hybride Formate von Technologien mit hohem Zukunftspotenzial zu einem wirtschaftlich tragfähigen, etablierten Produktionsmodell entwickelt haben. Die Branche hat eindeutig eine neue Schwelle überschritten: Zuverlässigkeit, Geschwindigkeit und Gesamtbetriebskosten (TCO) haben ein Niveau erreicht, das es Verarbeitern ermöglicht, digitale und hybride Technologien sicher für anspruchsvollere High-Volume-Anwendungen einzusetzen.

Für Gallus war die Einführung der Gallus MatteJet-Technologie aus strategischer Sicht bedeutsam, da sie eine wesentliche Akzeptanzbarriere in Premium-Segmenten wie Wein und Spirituosen aus dem Weg räumte. Durch die Unterstützung von Inline-Mattierung haben wir gezeigt, dass digitale Verfahren nun auch die ästhetischen und markenspezifischen Anforderungen hochwertiger Märkte erfüllen können. Verarbeiter indessen können sich damit neue Einnahmequellen erschließen – ohne zusätzliche Offline-Komplexität.

Auf der Labelexpo Europe 2025 wurde dieser Wendepunkt in der Branche noch deutlicher. Mit Gallus Five reagierten wir auf den Übergang von der Hybridproduktion zur industriellen Produktion mit höheren Auflagen. Mit Gallus Alpha senkten wir die Eintrittsbarriere für den Digitaldruck und mit der »Print Academy« zeigten wir, dass Technologie allein nicht ausreicht: Betriebliches Know-how und die Schulung von Mitarbeitern sind heute entscheidende Wettbewerbsvorteile.

Insgesamt ging es in diesem Jahr um weit mehr als um Produkteinführungen. Es markierte einen strukturellen Wandel in der Art und Weise, wie Verarbeiter in einem schwierigen Markt widerstandsfähige und flexible Produktionsökosysteme aufbauen.

Gallus Group,In den letzten Jahren wurde die Ausrichtung von Gallus von der Idee geprägt, die »intelligente, vernetzte Druckerei der Zukunft« zu schaffen. Wie sieht dieser Weg im Jahr 2026 konkret aus? Wo haben Sie bei der Umsetzung dieser Vision bereits Erfolge gesehen und wo gibt es noch Handlungsbedarf?
»Intelligentes, vernetztes Drucken stand schon immer für mehr als das reine Hinzufügen digitaler Funktionen. Es ist und bleibt unsere Roadmap für die Entwicklung, die unsere Branche einschlagen muss, um wettbewerbsfähig und nachhaltig zu bleiben. Unsere Vision ist eine Branche, die als integriertes Ökosystem mit intelligenteren Abläufen arbeitet und in der Automatisierung, Daten und vernetzte Arbeitsabläufe die Komplexität verringern, dem Arbeitskräftemangel entgegenwirken und die Rentabilität steigern. Es geht darum, wichtig Zusammenhänge zu erkennen, damit wir uns auf die Gesamtbetriebskosten (TCO) und nicht nur auf die Leistung einzelner Maschinen konzentrieren können. Dazu müssen wir unsere Prozesse entlang der gesamten Wertschöpfungskette überdenken, enger mit unseren Partnern zusammenarbeiten und langfristig ein intelligenteres, effizienteres und nachhaltigeres Produktionsumfeld schaffen. Außerdem geht es darum, durch Kooperationen branchenweite Verbindungen und Innovationen zu fördern, die allen zugutekommen. Das ist letztlich eine Frage der Einstellung.

Über das Konzept hinaus hat sich dies in konkreten praktischen Maßnahmen niedergeschlagen: Wir haben den Schwerpunkt unserer Geschäftsgespräche auf die Gesamtbetriebskosten (TCO) verlagert, das »System to Compose« eingeführt, um Verarbeitern mehr Flexibilität in volatilen Märkten zu bieten, und durch Initiativen wie das Gallus Experience Center gezielt in die Zusammenarbeit investiert. Heute sehen wir, dass diese Denkweise auf echte Resonanz stößt und dass diese Diskussionen immer mehr zum Mainstream werden: ein klares Zeichen dafür, dass wir auf dem richtigen Weg sind.

Der nächste logische Schritt im Jahr 2026 ist die verstärkte Vernetzung durch eine intelligentere Integration und eine zunehmend datengesteuerte Optimierung. Dies ist jedoch keine Phase, die irgendwann abgeschlossen sein wird; es ist eine dauerhafte Verpflichtung zur Schaffung intelligenterer und besser vernetzter Arbeitsweisen, also eine Entwicklung, die sich fortsetzen wird.

Welche Probleme haben Verarbeiter Ihrer Erfahrung nach in der täglichen Praxis und wo gibt es noch Diskrepanzen zwischen den Erwartungen der Branche und der tatsächlichen Situation in der Produktion? Oder noch allgemeiner gefragt: Was sind die größten Herausforderungen für Druckereien mit Blick auf die Zukunft (zum Beispiel in Bezug auf Margen/Rentabilität, Lieferketten, Kundenerwartungen usw.)?
Auch wenn es regionale Unterschiede gibt – vom Arbeitskräftemangel in Nordamerika über den Kostendruck in Europa bis hin zu den produktivitätsbezogenen Prioritäten im asiatisch-pazifischen Raum –, die grundlegenden Probleme sind oft dieselben. Die unmittelbaren Prioritäten unterscheiden sich jedoch, und damit auch der Einführungsgrad. Unsere Go-to-Market-Strategie und unsere Produktausrichtung orientieren sich daher an den regionalen Gegebenheiten. Das ist auch der Grund, warum die Nähe zu jedem einzelnen Markt sowohl für die Innovation als auch für die Implementierung wichtig ist.

In allen Märkten haben Verarbeiter mit Margendruck, immer komplexeren Aufträgen, kleineren Auflagen und steigenden Kundenerwartungen zu kämpfen. Gleichzeitig besteht nach wie vor eine Kluft zwischen den Transformationszielen der Branche und der betrieblichen Realität. Vielen Unternehmen mangelt es nicht an Technologie; vielmehr haben sie Probleme mit der Integration, der Workflow-Effizienz und der Reduzierung manueller Arbeitsschritte in der Produktion.

Die weltweite Richtung ist letztlich klar: Verarbeiter suchen nach Lösungen, die für mehr Einfachheit, Vorhersehbarkeit und Effizienz im Betrieb sorgen und mit denen Teams die zunehmende Komplexität ohne steigende Betriebskosten bewältigen können. Diese grundlegenden Voraussetzungen gelten überall.

Der Digitaldruck verspricht schon seit vielen Jahren eine hohe Skalierbarkeit und Rentabilität. Was hat sich tatsächlich geändert – sowohl in technischer als auch in betrieblicher Hinsicht –, sodass digitale Lösungen heute in großem Maßstab und besser skalierbar sind als noch vor fünf Jahren?
Zunächst einmal wurde das Thema in der Branche viele Jahre lang unter dem Aspekt »Digitaldruck versus Flexodruck« diskutiert. Diese Sichtweise ist jedoch mittlerweile überholt. Verarbeiter müssen sich nicht mehr für eine dieser Optionen entscheiden; es ist klar, dass jede Technologie ihren berechtigten Platz hat. Die eigentliche Wettbewerbslücke besteht heute nicht zwischen unterschiedlichen Arten von Druckmaschinen und Technologien, sondern zwischen Produktionsökosystemen. Der Erfolg hängt weniger davon ab, welche Druckmaschine Sie einsetzen, als vielmehr davon, wie effizient Ihr Betrieb ist.

Technisch gesehen hat die Digitalisierung einen hohen Reifegrad erreicht. Qualität, Zuverlässigkeit, Geschwindigkeit und Automatisierung auf Maschinenebene sind keine einschränkenden Faktoren mehr. Der Wechsel vollzieht sich jetzt auf betrieblicher Seite. Die eigentliche Chance liegt darin, diese technischen Fähigkeiten in messbare finanzielle Ergebnisse umzuwandeln. Dafür müssen Betriebe jedoch anders organisiert werden. Wenn digitale Prozesse auf der Grundlage herkömmlicher Strukturen und Arbeitsabläufe betrieben werden, bleibt der wirtschaftliche Nutzen begrenzt. Um Skalierbarkeit zu erreichen, müssen Prozesse von Anfang bis Ende neu überdacht werden – von der Auftragsvorbereitung bis zur Endbearbeitung. Dabei spielt Software eine immer wichtigere Rolle.

Bei der nächsten Entwicklungsphase geht es nicht darum, Lösungen neu zu erfinden, sondern es muss ein besseres Zusammenspiel zwischen bestehenden Lösungen erzielt werden. Konnektivität durch stabile APIs und eine tiefergehende Systemintegration werden dabei eine zentrale Rolle spielen. Während es im Jahr 2025 darum ging, digitale Lösungen auf ein industrielles Niveau zu bringen und den Zugang zu neuen Segmenten zu erschließen, besteht der nächste Schritt nun darin, diese Funktionen nahtlos in die Arbeitsabläufe der Kunden zu integrieren. Das ist der Moment, in dem sich Digitalisierung direkt in messbaren wirtschaftlichen Ergebnissen in niederschlägt.

Eine der größten Herausforderungen bei der Einführung neuer Technologien ist nicht die Hardware selbst, sondern die Fähigkeiten, die Bereitschaft und die Verfügbarkeit von Arbeitskräften. Wo sehen Sie derzeit die größten Fähigkeitslücken und wie unterstützt Gallus seine Kunden dabei, diese Lücken durch Schulungen und Weiterbildungsmaßnahmen zu schließen?
Die eigentliche Hürde ist heute nicht die Hardware, sondern die Anwendung. Mit dem Einzug digitaler und hybrider Technologien in die Massenproduktion steigen auch die Fähigkeitsanforderungen. Einige der größten Defizite beobachten wir zum Beispiel beim Produktions- und Workflow-Management sowie bei der Automatisierung. Die digitale Integration verändert nicht nur die Art des Druckens, sondern auch das Konzept und die Optimierung des gesamten Betriebs.

Je mehr die Produktion vernetzt und automatisiert wird, desto dringender werden neue Fähigkeiten benötigt – von der Interpretation und Verarbeitung von Leistungsdaten bis hin zur strategischen Zuweisung hybrider Arbeitsaufträge. Genau aus diesem Grund haben wir die »Gallus Print Academy« ins Leben gerufen. Sie konzentriert sich nicht nur auf den Betrieb von Maschinen, sondern auch auf die Optimierung von Arbeitsabläufen, auf bewährte Verfahren im Betrieb sowie auf die Entwicklung von Best Practices für digitale Prozesse in großem Maßstab.

Letztendlich geht es bei der Skalierung digitaler Technologien nicht nur um technische Installationen. Gleichzeitig müssen auch die Fähigkeiten weiterentwickelt werden – damit Teams, Prozesse und Führungsstrukturen im Einklang mit den neuen Möglichkeiten wachsen können.

In der Fertigungsbranche ist künstliche Intelligenz derzeit ein viel diskutiertes Thema. Dabei schwingt oft die Sorge mit, dass Unternehmen, die nicht schnell handeln, den Anschluss verlieren könnten. Wie beurteilen Sie die Rolle der KI in der Druckbranche – wo sehen Sie einen konkreten, unmittelbaren Nutzen und wie setzt Gallus KI auf praktische, kundenorientierte Weise ein?
Künstliche Intelligenz ist derzeit ein viel diskutiertes Thema in der Branche, und das zu gutem Recht. Wenn wir uns jedoch die wichtigsten industriellen Umwälzungen der Geschichte ansehen – von der industriellen Revolution bis zur Entstehung großer Infrastrukturen – wird deutlich, dass sich eine Transformation niemals über Nacht vollzieht. Zuerst gibt es einen bahnbrechenden Moment, der Aufmerksamkeit erregt. Was dann folgt – und was Branchen grundlegend verändert – ist die nächste Phase: Integration, Weiterentwicklung und intelligente Anwendung.

Dieses Muster kennen wir im Druckbereich bereits von der digitalen Transformation. Der Digitaldruck versprach jahrelang ein großes Potenzial, doch es dauerte einige Zeit, bis er einen nennenswerten Anteil an der gesamten Etikettenproduktion erreichte. Die Akzeptanz verläuft kurvenförmig, nicht sprunghaft. Wirkliche Veränderungen finden erst statt, wenn Unternehmen erkennen, wo die Technologie einen sinnvollen und dauerhaften Nutzen bringt.

Bei KI ist es genauso. In der Druckbranche ergibt sich der unmittelbare Nutzen in einigen sehr praktischen Bereichen: vorausschauende Wartung, Leistungsoptimierung, Workflow-Automatisierung und intelligentere Auftragszuweisung. KI ist jedoch nur so leistungsfähig wie die ihr zugrundeliegende Dateninfrastruktur und Konnektivität. Deshalb liegt unser Schwerpunkt darauf, durch strukturierte Daten, Automatisierung und intelligente Workflow-Koordination eine bessere operative Entscheidungsfindung zu ermöglichen – ein Bereich, an dem wir aktiv arbeiten.

Verarbeiter sollten nicht in Panik geraten oder KI vorschnell einführen, nur um dem Trend zu folgen. Sie haben jetzt die Möglichkeit, die richtigen digitalen Grundlagen zu schaffen und KI pragmatisch einzusetzen – dort, wo sie die Produktivität und Rentabilität tatsächlich steigert. Was wir auf dem Markt beobachten, ist ermutigend: eine besonnene, durchdachte Herangehensweise mit Fokus auf nachhaltige Umsetzung. Genau so vollziehen sich tiefgreifende Transformationen.

Geopolitische Unsicherheiten, Zölle und der allgemeine wirtschaftliche Druck stehen für viele Unternehmen weiterhin im Vordergrund. Welche Entwicklungen verfolgen Sie besonders aufmerksam und wie könnten diese Faktoren Investitionsentscheidungen und den Grafikbereich im Allgemeinen beeinflussen?
Die Analyse von Marktsignalen und geopolitischen Entwicklungen war für uns in den vergangenen Jahren eine wichtige Quelle für strategische Erkenntnisse. Dabei reicht es jedoch nicht, die Situation passiv zur Kenntnis zu nehmen; man muss die gewonnenen Erkenntnisse aktiv in die Gestaltung des Unternehmens und die Stärkung der Unternehmensresilienz einbeziehen.

Geopolitische Unsicherheit und Zölle sind keine vorübergehenden Störungen mehr, sondern strukturelle Realitäten. Eines der derzeit wichtigsten Themen, das wir aufmerksam verfolgen, ist die Lieferkettenkonzentration, besonders bei kritischen Komponenten wie Druckköpfen und Elektronik. Eine übermäßige Abhängigkeit von einzelnen Regionen schafft Risiken, die sich unmittelbar auf das Investitionsvertrauen auswirken. Deshalb bewerten wir derzeit Strategien zur Diversifizierung unserer Bezugsquellen sowie Produktionsmodelle, die stärker auf regionale Gegebenheiten ausgerichtet sind, einschließlich einer marktnahen Fertigung im asiatisch-pazifischen Raum.

Für die Branche insgesamt wird dieses Umfeld weiterhin zu disziplinierteren, strategischeren Investitionsentscheidungen führen. Unternehmen expandieren nicht mehr nur, um zu wachsen; sie investieren gezielt in Kompetenzen und Plattformen, die ihnen langfristige Sicherheit bieten. Flexibilität, Resilienz und Gesamtbetriebskosten werden dabei eine größere Rolle spielen als je zuvor. In unsicheren Zeiten wird Anpassungsfähigkeit zu einem entscheidenden Wettbewerbsvorteil.

Mit Blick auf das Jahr 2026 und darüber hinaus: Was wird für das nächste Kapitel der Druckbranche tatsächlich benötigt und welche Rolle muss Gallus Ihrer Meinung nach übernehmen, um die Branche bei der erfolgreichen Gestaltung dieses Kapitels zu unterstützen?
Im kommenden Jahr und darüber hinaus – also für das nächste Kapitel der Druckbranche – bedarf es einer kontinuierlichen Weiterentwicklung, allerdings auf einer tiefgreifenderen Ebene. Es geht darum, die technologischen Fortschritte der vergangenen Jahre in greifbare, weitreichende Erfolge in der gesamten Branche umzusetzen.

Das erfordert ein Umdenken in Bezug auf Produktionsumgebungen: Sie müssen automatisiert und wirtschaftlich widerstandsfähig sein, wobei die Gesamtbetriebskosten im Mittelpunkt stehen sollten. Maschinen werden nicht nur Informationen empfangen und verarbeiten; sie müssen auch in alle Richtungen kommunizieren – und nahtlos mit Arbeitsabläufen, Lagersystemen und Planungstools zusammenarbeiten, um einen echten Just-in-Time-Betrieb zu ermöglichen. Druckmaschinen werden zur Optimierung der gesamten Wertschöpfungskette beitragen und nicht lediglich Aufträge ausführen.

Für Gallus besteht die Aufgabe darin, diese Entwicklung zu industrialisieren und Lösungen bereitzustellen, die zur Reduzierung der Komplexität, zur Steigerung der Flexibilität und zur Schaffung einer nachhaltigen Rentabilität beitragen. Die Zukunft der Druckbranche gehört denen, die Leistungsfähigkeit mit Resilienz verbinden können. Wir müssen dafür sorgen, dass unsere Kunden beides tun können – zuversichtlich und in großem Maßstab.

www.gallus-group.com

 

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