HEIDELBERG Gemeinsam mit der baden-württembergischen Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Theresia Bauer, hat die Heidelberger Druckmaschinen AG den offiziellen Startschuss für das neue Entwicklungszentrum am Standort Wiesloch-Walldorf gegeben. Hier wird für die rund 1000 Arbeitsplätze die weltweit modernste Forschungsstätte für die Druckindustrie im Jahr 2018 entstehen.
In die neue Innovationsschmiede investiert das Unternehmen rund EUR 50 Mio. und setzt damit zugleich neue Maßstäbe. Entstehen wird das bedeutendste Kompetenzzentrum der Druckbranche, die global rund 400 Milliarden Euro jährlich umsetzt, Tendenz steigend.
»Mit dieser Investition sehen wir in Baden-Württemberg einen neuen Leuchtturm in der Forschungslandschaft. Der Bau eines Entwicklungszentrums dieser Größe und Qualität ist ein Beleg, dass Entscheidungen bei der Heidelberger Druckmaschinen AG von langfristigem strategischem Denken bestimmt werden. Das macht Vorfreude auf die Zukunft«, sagt Forschungsministerin Bauer.
»Wir haben uns ganz bewusst für Baden-Württemberg entschieden, weil wir hier ein exzellentes Umfeld vorfinden und auf hoch qualifizierte Fachkräfte zurückgreifen können«, betont Rainer Hundsdörfer, Vorstandsvorsitzender von Heidelberg. In Wiesloch-Walldorf wird eine hochmoderne und zukunftsorientierte Arbeitsumgebung entstehen, die interdisziplinäre und bereichsübergreifende Entwicklungsprozesse fördert.
Trotz der schwierigen wirtschaftlichen Situation der vergangenen Jahre hat das Unternehmen den Forschungsetat zu keinem Zeitpunkt gekürzt, sondern sich auf die Entwicklung neuer innovativer Produkte und Dienstleistungen konzentriert.
»Das Beispiel Heidelberg zeigt, dass auch ein großer Konzern sich neu erfinden kann«, sagt Bauer und ist sich sicher, dass nicht nur Baden-Württemberg, sondern die gesamte deutsche Druckindustrie davon profitieren wird.
»Mit der Zusammenführung der Entwicklung, dem Service und der Produktion an einem Standort nah am Kunden können wir künftig noch effizienter und schneller handeln«, sagt Stephan Plenz, Vorstand Heidelberg Equipment. (Fotos: Heidelberg)





















