BGM Die britische Bar Graphic Machinery Ltd, Bradford/GB, hat die beiden Finishing-Maschinen DF Compact und DF Compact Pro vorgestellt, die speziell für digital gedruckte Etiketten konzipiert sind. Diese Etiketten benötigen eine standardmäßige Laminierung, Lackierung und Stanzung – anstatt komplexer Veredelungsprozesse.
Das Unternehmen schätzt, dass bis zu 80% der digital gedruckten Etikettenaufträge weder eine Folienprägung, eine Reliefprägung noch eine Laserstanzung erfordern. Dennoch bearbeiten viele Druckereien diese Aufträge auf funktionsüberladenen Endverarbeitungslinien, was zu Engpässen und Ineffizienzen in der Zeitplanung führt. Die Compact-Baureihe begegnet diesem Problem, indem sie eine dedizierte, unkomplizierte Endverarbeitung bei Geschwindigkeiten von bis zu 100 m/min auf einer platzsparenden Maschinenbasis bietet.
Beide Maschinen bieten eine Bahnbreite von 370 mm, Überlaminierung, eine Flexo-Einheit für rotative Vollflächenlackierung (360 mm), semi-rotatives Stanzen (360 mm), Längstrennung mit Quetsch- oder Rasiermesser, Matrixabzug sowie Doppelaufwicklung. Die Compact Pro verfügt zusätzlich über eine zweite Flexo-Station für leichte Veredelungen wie Spotlackierung oder Folienkalttransfer. Dies ermöglicht Druckereien, ihre Leistungskapazitäten bei Bedarf zu erweitern. Mit einer Breite von 2500 mm bzw. 3500 mm sind beide Maschinen für Produktionsumgebungen mit Platzbeschränkungen ausgelegt.
»Schluss mit überlasteten und durch Engpässe blockierten Endverarbeitungsabteilungen – stattdessen geradlinige und einfache Lösungen, die genau das leisten, was sie versprechen, und genau das tun, was Sie benötigen«, sagte Adam James, Geschäftsführer von BGM. (Bildquelle: BGM)
























