PLASTICS EUROPE Beeindruckende Zwischenbilanz für die Global Declaration der internationalen Kunststoffindustrie zu Meeresschutzmaßnahmen: 355 Projekte sind in der Planung, Durchführung oder bereits abgeschlossen, 74 Kunststoffverbände aus 40 Ländern haben die Erklärung unterzeichnet. Die Zahlen finden sich im aktuellen Fortschrittsbericht »Marine Litter Solutions«, der nun veröffentlicht wurde.
Zu den im Report erwähnten Projekten zählen auch zahlreiche Erfolgsgeschichten aus Deutschland, darunter die Null-Granulatverlust-Initiative der hiesigen Kunststoff-Wertschöpfungskette, das bundesweit tätige Rücknahmesystem für Agrarfolien ERDE oder die Initiative »Gemeinsam für mehr Gewässerschutz« der Kunststofferzeuger in Kooperation mit Wassersportverbänden und der Messe Düsseldorf.
Der gesamte Bericht ist auf www.marinelittersolutions.com als Download verfügbar.
Studien zufolge gelangen weltweit etwa 80% der Meeresabfälle vom Land ins Wasser. Einer der Gründe dafür: eine fehlende Infrastruktur für die Abfallerfassung und Verwertung. Weltweit haben Milliarden Menschen keinen Zugang zu kontrollierter Müllentsorgung.
Kunststoffverbände haben weltweit im März 2011 mit einer globalen Deklaration Lösungen gegen Meeresmüll ins Rollen gebracht. 70 Organisationen aus 35 Ländern haben die Deklaration bereits unterzeichnet und fördern rund 260 Projekte, darunter effektives Abfallmanagement zur effizienten Verwertung sowie die Aufklärung der Menschen vor Ort. Seit 2013 engagieren sich zudem weltweit führende kunststofferzeugende Unternehmen und ihre Organisationen im »World Plastics Council« für Maßnahmen zur Stärkung der Kreislaufwirtschaft und zur Bekämpfung von Meeresmüll. Auch bei den jüngsten Beratungen der G7- und G20-Staatengemeinschaften zu Müll im Meer war der Verband der Kunststofferzeuger beteiligt und brachte erste Erfahrungen und Ergebnisse aus den Projekten ein. (Grafik: Plastics Europe)





















