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MPRINT     Der Markt für Etiketten verändert sich seit Jahren spürbar. Kleinere Auflagen, mehr Varianten, unterschiedliche Sprachversionen, variable Daten, neue gesetzliche Anforderungen, aber auch Vorgaben aus unterschiedlichen Ländern stellen Druckereien, Abfüller und Industrieunternehmen vor immer neue Herausforderungen. Gleichzeitig wächst der Anspruch, wirtschaftlich zu produzieren, Lagerbestände zu reduzieren und dennoch jederzeit flexibel auf kurzfristige Anforderungen reagieren zu können.

Die entscheidende Frage lautet daher längst nicht mehr ausschließlich, wie möglichst viele Etiketten produziert werden können. Viel wichtiger ist heute die Frage, wie genau die Etiketten entstehen, die zum jeweiligen Zeitpunkt tatsächlich benötigt werden – wirtschaftlich, flexibel und ohne unnötige Kompromisse.

Bei mprint, einem Unternehmen der Leonhard Kurz Gruppe, begann die Antwort auf diese Frage nicht mit der Überlegung, welche Funktionen man einer bestehenden Maschine noch hinzufügen könnte. Sie begann mit anderen Fragen: Welche Herausforderungen müssen unsere Kunden morgen lösen? Welche Ansprüche haben Kunden an ein modernes, wirtschaftliches Drucksystem? Und vor allem: Wo liegen heute die größten Engpässe und Herausforderungen im Produktionsalltag unserer Kunden?

Die Antworten darauf kamen direkt aus der Praxis – aus Gesprächen mit Druckereien, Verarbeitern und Maschinenbedienern. Genau dort entstand die Grundlage für die MJET X-Serie.

Über Wochen hinweg wurden intensive Gespräche mit Etikettendruckern, unter anderem aus der Wein- und Spirituosenbranche, mit Abfüllbetrieben und Industrieunternehmen geführt. Dabei ging es weniger um technische Datenblätter als vielmehr um konkrete Abläufe im Produktionsalltag: um Bediener, die unterschiedlich schwere Rollen bewegen müssen, um Produktionsleiter, die Makulatur vermeiden möchten, um bereits veredelte, gestanzte und entgitterte Etiketten, die zu einem späteren Zeitpunkt mit zusätzlichen Informationen ergänzt werden sollen, und um Unternehmen, die kleine und mittlere vollfarbige Auflagen – auch auf Blanko-Etiketten – wirtschaftlich produzieren möchten, ohne gleich in große und komplexe Produktionssysteme investieren zu müssen.

Je mehr dieser Gespräche geführt wurden, desto klarer wurde: Der Markt brauchte nicht einfach nur eine weitere Eindruckmaschine. Gefragt war eine Lösung, die sich konsequent an den tatsächlichen Anforderungen der Anwender orientiert. Genau daraus entstand die MJET X-Serie – nicht als Erweiterung eines bestehenden Maschinenkonzeptes, sondern als Ergebnis zahlreicher Anforderungen, Wünsche und Erfahrungen aus der Praxis.

Deshalb wurde jedes Detail mit Blick auf die tägliche Anwendung entwickelt. Ergonomisch verstellbare Rollenaufnahmen erleichtern das Handling unterschiedlicher Rollengewichte, eine intelligente Materialführung hilft dabei, Makulatur zu reduzieren, und die LED-UV-Technologie sorgt für eine sofort weiterverarbeitbare Druckqualität. Gleichzeitig ermöglicht die MJET X-Serie die Verarbeitung bereits veredelter, gestanzter und entgitterter Etiketten, die nachträglich mit monochromen oder farbigen Informationen ergänzt werden können, ebenso wie den vollfarbigen Druck kompletter Etiketten.

Dabei wurde bewusst Wert auf einen soliden und langlebigen Maschinenbau gelegt. Die MJET X-Serie wurde nicht als Technologieträger oder Demonstrationsobjekt entwickelt, sondern als robustes Produktionsmittel für den täglichen Einsatz. Denn am Ende entscheidet nicht allein die Drucktechnologie über den Erfolg einer Lösung, sondern das Zusammenspiel aus Mechanik, Bedienbarkeit, Prozesssicherheit und Wirtschaftlichkeit.

Ein weiterer wichtiger Gedanke war von Anfang an die Zukunftssicherheit. Unternehmen verändern sich, Märkte verändern sich, Anforderungen wechseln und wachsen. Deshalb ist die MJET X-Serie modular aufgebaut: Sie kann zunächst als monochromes System mit einer Farbe konfiguriert und bei Bedarf zu einem späteren Zeitpunkt bis hin zu einem vollwertigen Farbsystem erweitert werden – auch nach der Installation beim Kunden vor Ort. Damit wächst die Lösung gemeinsam mit den Anforderungen ihrer Anwender.

Mittlerweile ist die MJET X-Serie kein Konzept mehr, sondern ein produktives Arbeitsmittel. Die ersten Systeme haben ihre Arbeit bereits in Druckereien und Produktionsbetrieben aufgenommen und zeigen dort täglich, wofür sie entwickelt wurden: für eine flexible, wirtschaftliche und praxisnahe Etikettenproduktion, die sich konsequent am tatsächlichen Bedarf orientiert.

Vielleicht ist genau das der entscheidende Unterschied. Die MJET X-Serie wurde nicht entwickelt, um eine Lücke in einem Produktportfolio zu schließen. Sie wurde entwickelt, um neues Potenzial in einem sich wandelnden Markt zu erschließen. (Bildquelle: mprint)

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