FEDRIGONI Die Gruppe hat einen der ersten langfristigen Biomethan-Lieferverträge Italiens für die Papierindustrie abgeschlossen, der etwa 40% des Gasbedarfs ihrer italienischen Produktionsstätten abdeckt und den CO2-Fußabdruck der Produkte an diesen Standorten von der Herstellung bis zum Versand je nach Produktlinie um 30–50% reduziert.
Der mit Verdalia Bioenergy, CH1, Fri-El und Bio.Methane.Hub unterzeichnete Vertrag sieht die Lieferung von erneuerbarem Biomethan über das bestehende italienische Gasnetz vor, das mit Herkunftsnachweisen und Nachhaltigkeitsnachweisen gemäß den RED II/III-Nachhaltigkeitskriterien zertifiziert ist. Der Vertrag wurde bereits auf das Werk in Varone im Trentino angewendet.
Fedrigoni beschreibt sich selbst als in einem schwer zu dekarbonisierenden Fertigungssektor tätig, in dem die Elektrifizierungsmöglichkeiten begrenzt und Prozessemissionen unvermeidbar sind, was den Ersatz durch Biomethan zu einem der praktischsten Hebel zur Verringerung der CO2-Intensität in der Papierproduktion macht. Der langfristige Charakter der Vereinbarung verringert zudem die Anfälligkeit der Gruppe gegenüber geopolitischen Schwankungen und die Abhängigkeit von importierten fossilen Brennstoffen.
»Die Energiewende ist nur dann wirklich nachhaltig, wenn sie auch die Wettbewerbsfähigkeit und Widerstandsfähigkeit stärkt – für Fedrigoni und für die Kunden, die sich auf uns verlassen«, sagte Stefano Zanoni, Leiter der Abteilung für Energiewende bei Fedrigoni.
Die Initiative ist Teil von Fedrigonis Nachhaltigkeitsstrategie »Making Progress« und der ESG-Ziele für 2030, die CO2-Reduzierung, kreislauffähiges Produktdesign und verantwortungsvolle Beschaffung umfassen. (Bildquelle: Fedrigoni)























