FNLI, Mineralölrückstände

 

FLNI     Der niederländische Verband der Lebensmittelindustrie hat ein Tool vorgestellt, mit dem bestimmt werden kann, wo das größte Risiko für das Vorhandensein von Mineralölen in Lebensmitteln ist. Durch die Identifizierung dieser Risiken ist es möglich, gezielte Maßnahmen zu ergreifen, um die Nahrungsmittelproduktion zu verbessern.

Mit dem Tool stimuliert der FNLI die Produktionskette, die bestmögliche Lebensmittelsicherheit zu gewährleisten. Anhand der Klassifikationen sei es möglich abzuschätzen, wo die Risiken am größten sind – von der Primärproduktion, über die Verarbeitung bis hin zur Verpackung des Endprodukts. Dabei lasse sich auch bestimmen, wo in der Produktionskette am besten entsprechende Maßnahmen getroffen werden können. Dies ist das erste Toolkit dieser Art in Europa. Mineralöle können in der Nahrung vorhanden sein durch möglichen Lebensmittelkontakt mit z.B. bedruckten Verpackungen oder während der Herstellung und des Anbaus.

In Zusammenarbeit mit den Verbänden NRK (Niederländische Kautschuk- und Kunststoffindustrie) und VVVF (Niederländische Lack- und Druckfarbenindustrie) hat der FNLI seine Mitglieder und Vertreter aus dem Einzelhandel über die rechtlichen Anforderungen und Einschränkungen von Mineralölen informiert. Ziel war es, deutlich zu machen, wo die Verantwortung für die sichere Verwendung von Materialien für Lebensmittelkontakt liegt und wo die größte Gefahr einer möglichen Anwesenheit von Mineralölen besteht. Darüber hinaus wird die Verwendung des Toolkits auf der Homepage des Verbandes im Detail erläutert.

Der FNLI fordert außerdem die Benutzer (Analyse-)Daten zu liefern, um Trendanalysen durchführen zu können. Der Verband sieht den Bedarf in der Industrie für die validierte Methode(n). In der Zwischenzeit sollen soviele Daten als möglich erfasst werden, um die Ergebnisse zu vergleichen und die Zuverlässigkeit der Ergebnisse zu bestimmen. (Grafik: FNLI)

www.fnli.nl

 

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