Apenberg & Partner, Umfragen,

 

APENBERG & PARTNER     Die Hamburger Unternehmensberater haben ihre traditionelle Managementbefragung über die Markt- und Geschäftsentwicklung der deutschen Druckindustrie für das Jahr 2024 erneut mit hoher Beteiligung abgeschlossen. 221 Unternehmen (Vorjahr: 227) haben sich an der Studie beteiligt. »Die aktuellen Studienergebnisse verdeutlichen, dass die Unternehmen die Zukunftsaussichten ihrer Branchensegmente sehr unterschiedlich einschätzen«, betont Dr. Johannes Warther, Partner bei Apenberg & Partner und Projektleiter der Studie.

Druckindustrie
Die Druckindustrie erwartet für 2024 ein schwieriges Marktumfeld. Gegenüber dem Vorjahr ist aber ein vorsichtiger Optimismus zu erkennen. Die meisten Drucker (66%) erwarten eine stabile bis bessere Ergebnisentwicklung als im Vorjahr (44%). Die Breitschaft, zu investieren und mit neuen Wertschöpfungsketten gegen den Trend zu wachsen, ist nur für 15% der Teilnehmer eine Option. Bei den Digitaldruckern erwarten 29% im nächsten Jahr eine Ergebnisverbesserung.

Rollenoffsetdruck (Headset)
Starken Gegenwind erwarten die Rollenoffsetdrucker. Knapp 70% prognostizieren für das Jahr 2024 eine rückläufige Marktentwicklung. Dass die Abnehmerpreise im nächsten Jahr steigen werden, daran glaubt niemand. 32% prognostizieren stabile und 68% erwarten rückläufige Abnehmerpreise. 58% der befragten Rollendrucker planen deshalb, ihren Personalstand zu reduzieren. Die Geschäftsmodelle der Rollenoffsetdrucker gehören auf den Prüfstand. Ein »weiter soG wird nur für sehr wenige Unternehmen erlaubt sein.

Verpackungsdruck
Seit vielen Jahren sehen wir erstmals bei den Verpackungsdruckern eine negative Einschätzung – sowohl bei der Marktentwicklung und den Abnehmerpreisen als auch der Ergebnisentwicklung. Extrem zurückhaltend ist die Branche bei den Investitionen und einer Erweiterung ihrer Wertschöpfungskette. Lediglich 15% der Befragten werden im drupa Jahr 2024 mehr investieren als im Vorjahr. Einziger Lichtblick: 52% der befragten Unternehmen erwarten einen Rückgang bei den Lieferantenpreisen. (Grafik: Apenberg & Partner)

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