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AEPW     In einem neuen Bericht werden fünf entscheidende Faktoren für die Kreislaufwirtschaft beim Recycling flexibler Kunststoffverpackungen in Europa und Nordamerika aufgezeigt werden.

Der Bericht mit dem Titel »The Challenges and Solutions for Flexible Plastic Packaging Waste« (Herausforderungen und Lösungen für flexible Kunststoffverpackungsabfälle) nennt die getrennte Abfallsammlung, die fortschrittliche Sekundärsortierung, die Nachfrage nach recycelten Materialien auf dem Endmarkt, die Risikominderung bei Investitionen und Richtlinien für die Recyclingfähigkeit als die wichtigsten Faktoren, die zur Verbesserung der Recyclingquoten und der Qualität von Recyclaten bei flexiblen Folien erforderlich sind.

Flexible Kunststoffe machen derzeit mehr als 50%des gesamten Kunststoffverpackungsmarktes weltweit aus, wobei dieses Volumen aufgrund der steigenden Verbrauchernachfrage voraussichtlich weiter zunehmen wird. Das Material ist jedoch aufgrund seines geringen Gewichts und seiner häufigen Verwendung in Verpackungen aus mehreren Materialien nach wie vor besonders schwer zu sammeln und zu recyceln.

»Die Kreislaufwirtschaft für flexible Kunststoffe ist komplex, aber machbar«, sagte Jacob Duer, Präsident und CEO der Alliance to End Plastic Waste. »In Kombination mit Maßnahmen der Industrie und regulatorischen Impulsen besteht eine echte Chance, die Recyclingquote und -qualität von flexiblen Folien in kurzer Zeit zu verbessern.«

Der Bericht betrachtet die Entsorgung von flexiblen Kunststoffabfällen über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg und klassifiziert die Entsorgungswege nach ihren ökologischen und wirtschaftlichen Auswirkungen, darunter Recycling in offenen und geschlossenen Kreisläufen, Nachfüll- und Wiederverwendungssysteme sowie Materialersatz.

Unter den hervorgehobenen politischen Mechanismen werden Systeme der erweiterten Herstellerverantwortung (EPR) und verbindliche Ziele für den Anteil an recycelten Post-Consumer-Materialien (PCR) als entscheidend für die Entwicklung von Endmärkten und die Rechtfertigung von Investitionen in die Recycling-Infrastruktur identifiziert.

Die Allianz entwickelt derzeit ein thematisches Programm für flexible Kunststoffe in Europa und Nordamerika, das darauf abzielt, integrierte Recyclingsysteme zu demonstrieren. Der Schwerpunkt des Programms liegt auf der Marktkartierung, Demonstrationsprojekten und der Ermöglichung der Replikation in Regionen, in denen bereits eine grundlegende Recycling-Infrastruktur vorhanden ist. (Grafik: Alliance to End Plastic Waste)

www.endplasticwaste.org

 

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